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Banner “Schule ohne Militär” auf dem McPlanet

20120420McPlanetSoM

Am letzten Wochenende fand an der TU Berlin der internationale Bewegungskongress an der Schnittstelle von Globalisierungskritik, Umweltbewegung und globaler Gerechtigkeit statt. Der McPlanet Kongress entstand aus der Überzeugung, dass Globalisierung, Gerechtigkeit und Umweltschutz zusammen gedacht werden müssen. Mit unserem Transparent “Schulfrei für die Bundeswehr” konnten wir zusätzlich auf die Themen Rekrutierung von Jugendlichen für den Kriegsdienst, unsinnige Militärausgaben und als

Ostermarsch 2012 in Berlin

20120407Ostermarsch2kl

Der diesjährige Berliner Ostermarsch ging  vom Potsdamer Platz über die Leipziger Straße vorbei am ehemaligen Reichluftfahrtministerium in dem nun Herr Schäuble über die Schulden waltet bis zur Friedrichstraße, wo in einer Zwischenkundgebung die dort ansässigen Rüstungskonzerne, u.a. viele Werften, für ihre Exporte in Spannungsgebiete angeprangert wurden. An der Ecke Friedrichstraße/Unter den Linden konnten wir, das Berliner Bündnis Schule ohne Militär,

PEACE ACTION TRAININGS PAXX 2

2. – 4. März 2012 PEACE ACTION TRAININGS PAXX 2 Auf der Konferenz geht es darum, sich mit verschiedenen Möglichkeiten im Umgang mit der Präsenz der Bundeswehr an Schulen auseinanderzusetzen. Auch die Frage nach Friedensbildung in Schulen wird aufgegriffen http://www.facebook.com/events/285590914820601/?ref=ts Jugendkulturzentrum FORUM in Mannheim Programm: http://www.paxx-action.net/upload/programm.pdf Flyer: http://www.paxx-action.net/upload/flyer.pdf Unterstützung (Mindestbeitrag 20 Euro): DFG-VK Baden-Württemberg, Konto-Nr. 4006161739, GLS Bank, BLZ 43060967,

Was SchülerInnen tun können

Ihr sollt an einer Infoveranstaltung der Bundeswehr teilnehmen? Werdet vielleicht sogar dazu gezwungen durch Androhung von Verweisen oder Anwesenheitspflicht? Eure Lehrer verwenden Unterrichtsmaterial von der Bundeswehr? Ihr sollt zu einem Planspiel wie PolIS? Und ihr wollt was gegen die Bundeswehr an eurer Schule tun? Dann seid ihr hier richtig. Und ihr seid vor allem nicht allein. Viele andere SchülerInnen haben

Banner “Schule ohne Militär” auf dem McPlanet

20120420McPlanetSoM

Am letzten Wochenende fand an der TU Berlin der internationale Bewegungskongress an der Schnittstelle von Globalisierungskritik, Umweltbewegung und globaler Gerechtigkeit statt. Der McPlanet Kongress entstand aus der Überzeugung, dass Globalisierung, Gerechtigkeit und Umweltschutz zusammen gedacht werden müssen.

Mit unserem Transparent “Schulfrei für die Bundeswehr” konnten wir zusätzlich auf die Themen

  • Rekrutierung von Jugendlichen für den Kriegsdienst,
  • unsinnige Militärausgaben und als Folge davon
  • Armut in der Welt

hinweisen.

Ostermarsch 2012 in Berlin

20120407Ostermarsch2kl

Der diesjährige Berliner Ostermarsch ging  vom Potsdamer Platz über die Leipziger Straße vorbei am ehemaligen Reichluftfahrtministerium in dem nun Herr Schäuble über die Schulden waltet bis zur Friedrichstraße, wo in einer Zwischenkundgebung die dort ansässigen Rüstungskonzerne, u.a. viele Werften, für ihre Exporte in Spannungsgebiete angeprangert wurden.

An der Ecke Friedrichstraße/Unter den Linden konnten wir, das Berliner Bündnis Schule ohne Militär, seine Ablehnung von Besuchen der Bundeswehr in den Schulen bekräftigen.

Hier die Rede im Wortlaut:

An der Werbekampagne der Bundeswehr kommen Jugendliche heute fast nicht mehr vorbei: Sie wirbt im Kino, in der S-Bahn, auf Youtube und sogar in der Schule. Seit die Wehrpflicht ausgesetzt ist und die Bundeswehr zur modernen Interventionsarmee ausgebaut wird, muss sie sich verstärkt um Nachwuchs bemühen. Jugendoffiziere halten Vorträge vor Schulklassen und begeistern dadurch für die Bundeswehr und ihre Kriege.

Dabei missachtet die Bundeswehr pädagogische Grundsätze wie das Neutralitätsgebot an der Schule. Wehrdienstberater beraten an Schulen direkt bei der Wahl des Berufsweges in der Bundeswehr. Für 2012 sind wieder über 200 Wehrdienstberatungen an Schulen geplant, diese richten sich vor allem an Neunt bis Elftklässler.

Durch Kooperationsvereinbarungen mit der Bundeswehr zwingen einige Bundesländer die Schulen mit der Bundeswehr zusammenzuarbieten. Bei ihrem Werbefeldzug nutzt die Bundeswehr die soziale Lage der Schüler aus und richtet sich zunehmend auch an Jugendliche aus sogenannten „Bildungsfernen“ Schichten. Sie versprechen Ausbildung und einen sicheren Arbeitsplatz. In Zeiten von Krise und Perspektivlosigkeit präsentiert sie sich als sicherer Arbeitgeber. Doch tatsächlich suchen sie neues Kanonenfutter für die Kriege der Bundeswehr auf der ganzen Welt.
Kein Werben fürs Sterben! Bundeswehr raus aus der Schule!

Die nächste Zwischenkundgebung kurz vor dem Brandenburger Tor richtete sich gegen den dort ansässigen Rüstungskonzern EADS. Danach wurde das wohl längste Transparent (ca. 600m) entrollt und damit die US Botschaft (und weil auch in diesem Eck  gelegen auch noch die Britische Botschaft) umzingelt.

… und es hat geklappt – der gesamte Block einschließlich britischer und US-Botschaft und dem Hotel Adlon wurden von uns eingekreist. Neben der Rüstungspolitik der USA, die ungeheure Ressourcen der gesamten Menschheit verschleudert, wurde auch die immer noch andauernde Praxis  der Todesstrafe in den USA verurteilt.

PEACE ACTION TRAININGS PAXX 2

2. – 4. März 2012
PEACE ACTION TRAININGS PAXX 2

Auf der Konferenz geht es darum, sich mit verschiedenen Möglichkeiten im Umgang mit der Präsenz der Bundeswehr an Schulen auseinanderzusetzen.
Auch die Frage nach Friedensbildung in Schulen wird aufgegriffen

http://www.facebook.com/events/285590914820601/?ref=ts

Jugendkulturzentrum FORUM in Mannheim

Programm:
http://www.paxx-action.net/upload/programm.pdf

Flyer: http://www.paxx-action.net/upload/flyer.pdf

Unterstützung (Mindestbeitrag 20 Euro): DFG-VK Baden-Württemberg, Konto-Nr. 4006161739, GLS Bank, BLZ 43060967, Stichwort PAXX 2012
Anmeldung: Roland Blach, DFG-VK Baden-Württemberg, ba-wue@dfg-vk.de, http://www.paxx-action.net

Was SchülerInnen tun können

Ihr sollt an einer Infoveranstaltung der Bundeswehr teilnehmen? Werdet vielleicht sogar dazu gezwungen durch Androhung von Verweisen oder Anwesenheitspflicht? Eure Lehrer verwenden Unterrichtsmaterial von der Bundeswehr? Ihr sollt zu einem Planspiel wie PolIS? Und ihr wollt was gegen die Bundeswehr an eurer Schule tun?

Dann seid ihr hier richtig. Und ihr seid vor allem nicht allein. Viele andere SchülerInnen haben sich der Bundeswehr schon erfolgreich entgegengestellt.

Hier ein Bericht über Aktionen gegen den Besuch eines Jugendoffiziers am John-Lennon-Gymnasium am 28.10.2011. Auch hier und hier könnt ihr euch Anregungen holen, welche Aktionen ihr machen könnt, um auf eure Wut aufmerksam zu machen.

Informiert eure MitschülerInnen und vernetzt euch – gründet beispielsweise eine AG!

Materialien zur Information gibt’s hier:

Informationsstelle Militarisierung und

www.alltag-und-krieg.de.tl

Ihr könnt auch versuchen, Eltern und LehrerInnen zu finden, die die BW genausowenig an der Schule haben wollen. Gemeinsam ist man stärker! Wenn ihr genug Druck aufbaut, könnt ihr vielleicht sogar einen Beschluss in der Schulkonferenz durchsetzen.

Unser Bündnis kann euch unterstützen. Wenn ihr Fragen habt, Unterstützung braucht oder schon was auf die Beine gestellt habt und wollt, dass Leute aus ganz Berlin zu euch kommen – meldet euch!

Weitere Ideen und Argumente gegen die BW gibt’s auf einem Flugblatt der SDAJ Berlin.

Schulen ohne Militär


Auf Platz 1 im Land Berlin:

Das Robert-Blum-Gymnasium

Die Schulkonferenz des Robert-Blum-Gymnasiums
hat am Donnerstag, den 24.3. 2011 mit 7:1 Stimmen
den Antrag “Schule ohne Militär” angenommen.

“Robert-Blum-Gymnasium – Schule ohne Militär


Die Schulkonferenz des Robert-Blum-Gymnasiums lehnt eine Zusammenarbeit im Bildungsbereich mit der Bundeswehr grundsätzlich ab. Hierzu gehören z.B.:

  • Kooperationsverträge mit der Bundeswehr
  • Einladen von Bildungsoffizieren in den Unterricht oder zu schulischen Veranstaltungen
  • Werbung für Praktika in Bundeswehreinrichtungen
  • Exkursionen zu Bundeswehreinrichtungen oder von der Bundeswehr durchgeführten Veranstaltungen
  • Werbung für Ausbildungsgänge bei der Bundeswehr oder für ein Studium an einer Bundeswehrhochschule
  • Teilnahme der Schule an Wettbewerben, Jugendmessen, Arbeitsplatzbörsen, die von der Bundeswehr ausgestaltet werden.
  • Das Verteilen von Werbematerialien der Bundeswehr

Begründung:
Das vermeintliche Lösen von Konflikten mit militärischer Gewalt widerspricht der an unserer Schule gepflegten Kultur und unseren Erziehungsidealen. Wie sollen wir Jugendliche zum gewaltfreien Lösen von Konflikten erziehen, wenn das Vertreten von Wirtschafts- oder Länderinteressen mit militärischen Mitteln von uns mit unterstützt wird? Dies widerspricht dem in Paragrafen 1 des Schulgesetzes formulierten Erziehungsziel der friedlichen Verständigung der Völker.

§ 1
Auftrag der Schule
Auftrag der Schule ist es, alle wertvollen Anlagen der Schülerinnen und Schüler zur vollen Entfaltung zu bringen und ihnen ein Höchstmaß an Urteilskraft, gründliches Wissen und Können zu vermitteln. Ziel muss die Heranbildung von Persönlichkeiten sein, welche fähig sind, der Ideologie des Nationalsozialismus und allen anderen zur Gewaltherrschaft strebenden politischen Lehren entschieden entgegenzutreten sowie das staatliche und gesellschaftliche Leben auf der Grundlage der Demokratie, des Friedens, der Freiheit, der Menschenwürde, der Gleichstellung der Geschlechter und im Einklang mit Natur und Umwelt zu gestalten. Diese Persönlichkeiten müssen sich der Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit bewusst sein, und ihre Haltung muss bestimmt werden von der Anerkennung der Gleichberechtigung aller Menschen, von der Achtung vor jeder ehrlichen Überzeugung und von der Anerkennung der Notwendigkeit einer fortschrittlichen Gestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse sowie einer friedlichen Verständigung der Völker. Dabei sollen die Antike, das Christentum und die für die Entwicklung zum Humanismus, zur Freiheit und zur Demokratie wesentlichen gesellschaftlichen Bewegungen ihren Platz finden.

Bereits im laufenden Schuljahr sind an unsere Schule unaufgefordert Werbematerialien geschickt worden. Mit dem Aussetzen der allgemeinen Wehrpflicht ist mit einer verstärkten Aktivität der Bundeswehr an den Schulen zu rechnen. Erfahrungen belegen dies bereits jetzt.”

Einige Reaktionen auf diesen Beschluss:

DGB-Jugend Berlin-Brandenburg

Kommentare in der Internet-Präsenz der Robert-Blum-Schule

EKT Schmuddelkinder

Pressemitteilung der Franktion der Linken in der BVV Tempelhof/Schöneberg zum Beschluss der Schule

Am 22.06.2011 stellte die CDU in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof/Schöneberg von Berlin diesen Antrag…..
…..der von den Bezirksverordneten der SPD und der Mehrheit der Abgeordneten der Grünen abgelehnt wurde.

Pressemitteilung der Franktion der Linken in der BVV Tempelhof/Schöneberg zum Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung

 

Der Bezirkslehrer(innen)-Ausschuss Tempelhof-Schöneberg hat am 7.4.2011 einen dem Beschluss der Robert-Blum Schule entsprechenden Beschluss gefasst mit folgendem Zusatz :

“Der Bezirkslehrerausschuss fordert die Schulen im Bezirk auf, in den Gremien der
Schulen entsprechende Beschlüsse zu fassen.”

Der Landeslehrerausschuss hat am 4.4.2011 einem entsprechenden Antrag zugestimmt mit folgendem Zusatz:

“Der Landeslehrerausschuss fordert die Schulen auf, in den Gremien der Schulen
entsprechende Beschlüsse zu fassen.”

Wie viel Bundeswehr verträgt die Schule?!
Kleine Anfrage des Abgeordneten Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen) vom 07 Juni 2011 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 15. Juni 2011) und Antwort

Werbung? Nichts dagegen
Mit Präsenz der Bundeswehr an Berliner Schulen hat »Rot-Rot« kein Problem. Wohl aber mit Lehrern, die das Militär draußen halten wollen
Artikel in der Tageszeitung “junge welt” vom 27.07.2011

 

Am 23. und 24. März 2011 haben die Gremien der
Käthe-Kollwitz-Schule
(Berufsschule und Berufsfachschule in Offenbach/Hessen)

sich ebenfalls gegen jegliche Zusammenarbeit mit der Bundeswehr ausgesprochen – trotz des in Hessen im November 2010 geschlossenen Kooperationsabkommens zwischen Kultusministerium und Bundeswehr.

 

Am 15. Juni 2011 hat die Gesamtkonferenz der
August-Sander-Schule

(Berufsschule, Berufsfachschule und Berufsschule mit sonderpädagogischer Aufgabe in Berlin- Friedrichshain)

eine Beschlussvorlage für die Schulkonferenz verabschiedet, die – in Anlehnung an den Beschluss des Robert-Blum-Gymnasiums – jegliche Zusammenarbeit mit der Bundeswehr ablehnt und gleichzeitig die Souveränität des einzelnen Lehrers bei der Gestaltung seines Unterrichts unter Berücksichtigung des Beutelsbacher Konsens’ betont.

Hier finden Sie die Beschlussvorlage als weiter verwendbares Muster,

hier eine Präsentation zur Begründung der Relevanz der Problematik,

und hier den zugehörigen Vortrags-Text.